Langhe und Roero

Langhe und Roero

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Es gibt sehr anziehende Reiseziele in Italien vor allem für Gäste aus dem Ausland. Nischenziele, die dem Besucher nicht nur Orte zum Bewundern, sondern auch Erfahrungen zum eigenen Erleben bieten. Wir sprechen von Langhe und Roero, einem Gebiet in der piemontesischen Provinz Cuneo nur 70 km von Turin entfernt.

Langhe und Roero bestätigen das Bild einer Region mit starkem touristischem Appeal, das vor allem die ausländischen Märkteinteressieren und bedeutende Besucherströme anziehen kann. Neben der Gastronomie als Produkt gibt es seit mehreren Jahren ein diversifiziertes touristisches Angebot: Kultur, Kunst, Natur und Outdoor-Freizeitangebote.

Wer die Langhe und das Roero besucht, weiß, was ihn erwartet: eine zauberhafte Landschaft, eine hervorragende Gastronomie und Gastlichkeit auf hohem Niveau. Der Schlemmertourismus hat bereits Tradition; große Weine begleiten die reichhaltigen lokaltypischen Gerichte auf den Tischen: die zahllosen Antipasti, die typischen Teigwaren wie Tajarin und die handgemachtenRavioli del "Plin", Tatar vom Fassone-Rind, die DOP-Käsesorten, die Süßspeisen mit Haselnüssen Piemonte IGP – und nicht zuletzt natürlich Tuber magnatum Pico, die Weiße Trüffel aus Alba.

Ein Dorfkern, ein typisches Produkt, ein Event, eine Burg oder ein Museum zum Besichtigen – das sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in diesem Gebiet. Es reicht von Barolo bis Barbaresco, von Alba, der Hauptstadt der Langhe, bis zur Barockstadt Bra, der Heimat von Slow Food, vom Reiz der Alta Langa mit ihren Wäldern, Haselnusshainen und Käsesorten, deren Vielfalt wirklich jeden Geschmack befriedigen kann, bis zur Bassa Langa mit ihrer besonderen Winzerberufung.

Die touristischen Angebote sind vielfältig und interessant. Ganz oben steht natürlich die Besichtigung der Burgen in Barolo – Sitz des Weinmuseums WiMu – und in Grinzane Cavour, Sitz der Regionalen Weinsammlung, der Internationalen Trüffelauktion und eines Restaurants mit Michelin-Stern, aber dann geht es weiter mit Trekking, Radtouren, Kochkursen für Gäste, zum Beispiel im Castello di Roddi, oder mit einem Besuch des neuen Museums der Magie für Erwachsene und Kinder in Cherasco.

Dazu kommen Events mit nationaler und internationaler Reichweite. Um nur einige zu nennen: die Internationale Trüffelmesse in Alba, die Weinmesse Vinum, ebenfalls in Alba, die Käsemesse Cheese in Bra, die von Slow Food organisiert wird, mehrere Musikfestivals in Alba, nämlich das Alba Music Festival, das Alba Jazz Festival und Monforteinjazz in Monforte d'Alba. Im Dezember konnte mit dem "Magico Paese di Natale" in Govone die Reisesaison verlängert werden, so dass die Gäste nach der Trüffelmesse die Umgebung und ihre hervorragenden Produkte in einer ebenso reizvollen Jahreszeit genießen könnten.

Die Landschaft in dieser Region ist stark vom Weinbau geprägt, der die Hügel überzieht und mit dem Wechsel der Jahreszeiten jeden Monat unterschiedliche, prächtige Farbenspiele bietet. Aus diesem Anbaugebiet kommen Trauben für Weine, von denen einige zu den renommiertesten im ganzen Winzerpanorama gehören: die edlen Barolo und Barbaresco, der jüngere Barbera oder der prickelnde Moscato, neben vielen anderen Sorten, die Langhe und Roero zu einem wahren Welterbe der önologischen Menschheit machen.

Für die Liebhaber der Weinkultur wurde ein Call Center – Piemonte Onwine – für Buchungen von Besuchen in den Weingütern eingerichtet. Piemonte Onwine hat auch die Figur des Wein-Erzählers eingeführt, die nicht nur Fachwissen aus den Bereichen Weinbau und Önologie vermitteln, sondern dieses auch durch erzählerische, spielerische Elemente sowohl für Kenner und Fachleute als auch für Interessierte, die zum ersten Mal mit der Weinwelt in Berührung kommen, verständlich machen kann.

Langhe und Roero mit ihrer Hügellandschaft sind von der Stille geprägt, aber man kann auch einen plötzlichen Ausbruch von Lebendigkeit erleben: Tanzmusik, die bei den Dorffesten nie fehlen darf, der harte Sport des Faustballs oder die rituellen Freudenfeuer – Falò – die im Sommer auf den Hügelspitzen entzündet werden. Um an Cesare Pavese und seinen berühmtesten Roman, La Luna e i Falò (dt. “Junger Mond”) zu erinnern, werden am 4. August auf den Hügeln um sein Geburtsdorf Santo Stefano Belbo zahlreiche Feuer entzündet. Cesare Pavese ist nicht der einzige Vertreter der italienischen Literatur im 20. Jahrhundert, der aus den Langhe stammte: Neben ihm sind noch Beppe Fenoglio und Giovanni Arpino zu nennen.

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